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Der Bachelor-Studiengang Informations- und Medientechnik


Studienziel und Einsatzfelder
Studienzugang
Studienzeit und Aufbau des Studiums
Leitfaden für das Studium (Wichtige Hinweise!)
Übersicht über Prüfungen und Studienleistungen
Stundentafel
Prüfungs- und Studienordnungen
        (99er),  (Sept.´03),  (1.Änderungssatzg. Sept.´04),  (2008er)
Prüfungsausschuss, Studienberater


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Studienziel und Einsatzfelder

Der Studiengang Informations- und Medientechnik richtet sich primär an Studierende, welche die Basis-Technologien für moderne Informations- und Kommunikationssysteme kennen und beherrschen lernen möchten. Diese Grundlagen liefern die Mathematik, die Informatik und die Elektrotechnik mit Schwerpunkt bei der Nachrichtentechnik. Damit ist "IMT" ein Ingenieur-Studiengang mit hohen Informatik-Anteilen, der aber um Lehrangebote auf dem Gebiet der Medienwissenschaften bis hin zur Gestaltungslehre für Informationssysteme erweitert wird.

Der "Bachelor of Science" in Informations- und Medientechnik ist ein berufsqualifizierender Abschluss.
Der Absolvent des Bachelor-Studiums soll einerseits die Basis-Technologie der Informations- und Kommunikationstechnik kennen und verstehen und mit komplexen Hardware-/Software-Systemen sinnvoll umgehen können. Sie / er soll aber auch so viel von den künstlerischen und rechtlichen Aspekten der Gestaltung neuer Medien verstehen, dass sie / er unmittelbar als "rechte Hand" des nicht-technischen künstlerischen Gestalters wirken kann. Man könnte den Muster-Absolventen des Studiengangs als eine optimierte Mischung aus Informatiker und Nachrichtentechniker mit einem Schluss Mediengestalter kennzeichnen.
Die möglichen Einsatzfelder solcher Absolventen reichen von Unternehmen der Informationstechnik über Medien-Industrie bis hin zu Software-Unternehmen und zur Elektronik-Industrie.


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Studienzugang

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die allgemeine Hochschulreife bzw. durch Rechtsvorschrift gleichgestellte Hochschulzugangsberechtigung. Von ausländischen Studienbewerberinnen oder -bewerbern ist zusätzlich der Nachweis der ausreichenden Beherrschung der deutschen Sprache zu erbringen (vgl. Zugangsvoraussetzungen nach § 25 BbgHG).
Gute Kenntnisse in Mathematik und in den Grundlagen der Informatik sowie im Umgang mit Informationssystemen sind hilfreich für den Einstieg. Auch ein Einstieg / Umstieg aus verwandten Studiengängen der praktischen oder technischen Informatik ist unter Anrechnung von Prüfungsleistungen (nur von Universitäten) möglich.


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Studienzeit und Aufbau des Studiums

Die Regelstudienzeit  beträgt einschliesslich der Bachelor-Arbeit sechs Semester (drei Jahre).

Studienbeginn ist das Wintersemester.

Das Studium ist in das Grundstudium von 4 Semestern und das Fachstudium von 2 Semestern sowie in Komplexe und Module untergliedert.

Ein Komplex ist die inhaltliche Zusammenfassung von verschiedenen Moulen. Das Grundstudium ist in vier Komplexe

  • Praktische Informatik
  • Mathematik
  • Elektrotechnik und Nachrichtentechnik
  • Medientechnik und Medienwissenschaften
und das Fachstudium in die Komplexe

  • Informations- und Kommunikationssysteme
  • Fachübergreifendes Studium
  • Vertiefung und Spezialisierung

unterteilt.

In den ersten 2 Jahren erfolgt eine Grundlagen-orientierte Ausbildung in Informatik, Mathematik und Elektrotechnik / Informationstechnik, die aber bereits von Medien-orientierten Veranstaltungen ergänzt wird. Das Studium enthält einen hohen Anteil von Praktika mit der Möglichkeit zur konstruktiven Gestaltung. Das dritte Studienjahr enthält zunächst Wahl- und Wahlpflichtfächer, welche dem / der Studierenden eine erste Spezialisierung ermöglichen. Abschließend sind ein Berufspraktikum (mind. 8 Wochen) und die Bachelor-Arbeit (3 Monate) vorgesehen.
Die Bachelor-Arbeit sollte am Ende des Bachelor-Studiums stehen und dann begonnen werden, wenn die anderen Studienleistungen erbracht sind. Das gilt auch für das Berufspraktikum.

Ein Modul ist eine in sich geschlossene Lehrveranstaltung. Beim erfolgreichen Abschluss eines Moduls durch den Nachweis von geforderten Studienleistungen oder einer Prüfung wird eine gewisse Anzahl von Kreditpunkten vergeben. Insgesamt umfasst das Studium 180 Kreditpunkte.
Es wird im allgemeinen erwartet, dass pro Semester etwa 30 Kreditpunkte erworben werden, wobei ein Kreditpunkt einem mittleren Arbeitsaufwand von 30 Stunden entspricht. Mindestens sind jedoch zu erbringen:

    zu Beginn des 4. Fachsemesters:     40 Kreditpunkte
    zu Beginn des 6. Fachsemesters:     80 Kreditpunkte
    zu Beginn des 8. Fachsemesters:   120 Kreditpunkte
    zum Ende des 10. Fachsemesters: 180 Kreditpunkte
Werden diesse Leistungen nicht erbracht, so kann der Prüfungsanspruch verloren kann!

In einer Übersicht über Prüfungen und Studienleistungen ist die Zuordnung von Modulen zu den Komplexen und die zugehörigen Prüfungsleistungen mit den zu erwerbenden Kreditpunkten detailliert angegeben. Details zu den einzelnen Modulen (Nummer, Titel, Inhalt, vergebene Kreditpunkte, Lehrformen mit Studienumfang, ...) kann man aus der jeweiligen Modulbeschreibung erfahren.